Aue Open Air Festival!
Wie muss man sich das vorstellen, wenn partyhungrige Rock-begeisterte auf halbem Weg zwischen Köln und Aachen ein Festival organisieren und mitten im Hochsommer gleich 10 verschiedene Bands dem Ruf folgen, nur um die gefühlte Temparatur weiter anzuheizen?
Klingt nach viel Bier, einer verdammt geilen Zeit und einem Haufen Gleichgesinnter. Wen wundert's unter solchen Voraussetzungen noch, dass die drei Rock 'n' Roll Rumtreiber nicht nur mitten drin sind, sondern gleich den Headliner geben...
No Horst this year
Chief Rockhead wird 2012 leider nicht auf dem Horst-Festival spielen. Leider erlaubte es das enge lineup nicht, die Herausforderung gegen Bands wie Cro und Kraftclub anzutreten. Die Veranstalter bedauerten, angesichts des "Ideenreichtums und der musikalischen Qualität" nicht mehr Slots gehabt zu haben. Sorry, Gladbach, ihr hättet es verdient...
Chief Who?
Noch nie von den Rock 'n' Roll Rumtreibern aus Aachen gehört? Die Streuner machen einen verboten guten Sound und ihre Auftritte hinterlassen fassungslose Meuten.
Dennoch wird öffentlich noch viel zu wenig auf diese Gefahr hingewiesen. Alle derzeitigen Erkenntnisse über die Drei findest du unter...
INVESTIGATIVE FACTS.
Handmade Rock 'n' Roll
Es gibt eine Reihe akkustischer Mitschnitte auf denen die musikalische Handschrift gut erkennbar ist. Insofern sind die vorliegenden Abhörbänder äußerst hilfreich im Sinne einer zweifelsfreien Identifikation. Auszüge aus dem umfangreichen Dossier findest du unter...
SURVEILLANCE TAPES.
On the run...
Mai 2012, Ribe-Hannover-Schwarzenbek.
Was ein Power-Trip! Leute, ich kann's euch sagen. Knapp 2000 km, gefühlte 2 ½ Stunden Schlaf, eine Stange Zigaretten, hektoliterweise Bier und 80 Songs liegen hinter uns. Dänen feiern, Niedersachsen glotzen und Norddeutsche sind die wahren Musikliebhaber.
Bereits am Mittwoch machten wir uns auf den Weg gen Norden, um Zwischenstation in unser liebsten Pension in der Lüneburger Heide zu machen. Wer nen absoluten Geheimtipp haben will schreibt mir einfach ne Mail an Martin. Stichwort: 'Pennen wie bei Oma'
Donnerstags waren wir zum Tulipanfest im malerischen Ribe, Dänemark geladen. Wie läuft so ein Volksfest im Vergleich zu Deutschland ab? Nun, recht ähnlich. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die Dänen ca. doppelt so besoffen sind. Mit Spielen waren wir zwar um 3:30 fertig, im Bett allerdings erst um 6:00. Wir sind eben lernresistent. Morgenappell war nämlich schon um 9:00. Ihr könnt euch also vorstellen, wie unsere Visagen aussahen. Egal, Hannover hatte ebenfalls das Recht gerockt zu werden. Statt im Bett haben wir uns lieber im niedersächsischen Biergarten erholt. Ratet mal womit! ;) Am Abend nach Vatertag ist es verständlich, dass das Publikum mehr darauf konzentriert ist nicht umzufallen und auf keinen Fall das kostbare Konterbier zu verschütten als den Rock'n'Roll zu zelebrieren. Geschenkt, Hannover. Zum Abschluss des Kurztrips machten wir in Schwarzenbek Station, um eine Alternative zu König Fußball zu bieten. Bei unserem letzten Stelldichein in der Art Bar waren wir scheinbar nicht so schlecht, denn der Laden war erstaunlich gut gefüllt. Obwohl der Großteil der Anwesenden unsere Show im Sitzen verfolgte, seltsamer Anblick, waren die Reaktionen fantastisch. Echt mal Leute, sowas traut man einem, Verzeihung, Kaff wie Schwarzenbek eigentlich nicht zu. Nach einigen guten Gesprächen und dem leidigen Kabelrollen mussten wir uns leider gegen 1:30 Uhr bereits Richtung Autobahn
verabschieden. Da
machste
nix, always on the
run. In diesem Sinne:
Cheers & keep the
rock rolling
Martin
Immer wieder finden Ermittler Textskizzen an den verwüsteten Tatorten, die letzten Erkenntnissen zufolge eindeutig dem Drummer zuzuordnen sind. Diese Notizen geben einen detaillierten Einblick in die Denkmuster und den Alltag der musikalischen Streuner. Neue Fundstücke werden daher zügig an dieser Stelle veröffentlicht.